
Wunstorf – Gespräch über Steinhuder Meer: Wunstorfs Bürgermeister Carsten Piellusch und Olaf Lies beraten in Niedersachsen über Entschlammung.
Treffen zur Zukunft des Steinhuder Meeres
Wie es mit dem Steinhuder Meer weitergeht, war am vergangenen Freitag Thema eines ausführlichen Gesprächs mit Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies. Bürgermeister Carsten Piellusch traf sich dazu gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Wiebke Osigus. Im Mittelpunkt stand die zunehmende Verschlammung des Gewässers und die Frage, wie gegengesteuert werden kann.
Klare Forderungen an das Land
Piellusch knüpfte an den bisherigen Austausch mit der Landesregierung an und machte den Handlungsdruck deutlich. „Wir waren uns einig, dass das Steinhuder Meer als wichtiger Natur- und Erholungsraum unbedingt erhalten werden muss“, betonte der Bürgermeister.
Aus seiner Sicht muss der für den Sommer 2026 angekündigte Seeentwicklungsplan II verbindliche Maßnahmen festschreiben. Dazu zählen mehr Entschlammung, die Räumung der Deipen, die Wiederherstellung natürlicher Strömungen, geeignete Polderflächen für den abgetragenen Schlamm, ausreichende Mittel im Landeshaushalt und eine zentrale Steuerung durch die Staatskanzlei.
Ministerpräsident sagt weitere Begleitung zu
Nach dem Gespräch steht für die Beteiligten fest: Olaf Lies erkennt die Notwendigkeit entschlossenen Handelns an. Außerdem hat er sein Haus beauftragt, das Thema weiter intensiv zu begleiten. „Ich bin sehr erfreut darüber, dass der Ministerpräsident die Bedeutung und Dringlichkeit des Handlungsbedarfs teilt“, sagte Piellusch.














