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Zwischen Wahn und Sinn: Nach gelungener Premiere spielt VHS-Theatergruppe am Wochenende in Wunstorf

VHS-Theatergruppe spielt in Wunstorf: „zwischen Wahn und Sinn“ läuft am Wochenende in der Otto-Hahn-Schule – Termine und Uhrzeiten
Nach gelungener Premiere spielt VHS-Theatergruppe am Wochenende in Wunstorf. Foto: vhs Hannover Land

Wunstorf – VHS-Theatergruppe spielt in Wunstorf: „zwischen Wahn und Sinn“ läuft am Wochenende in der Otto-Hahn-Schule – Termine und Uhrzeiten.

Zurück auf die Bühne: „zwischen Wahn und Sinn“

Vor zwei Wochen feierte das Schauspiel-Ensemble der VHS Hannover Land Premiere mit der „Sketch-Revue zwischen Wahn und Sinn“. Nun steht das Stück erneut auf dem Spielplan: Am kommenden Wochenende ist die VHS-Theatergruppe in der Aula der Otto-Hahn-Schule Wunstorf zu sehen – am Samstag, 25. April, um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 26. April, um 16 Uhr. Karten gibt es noch an der Tageskasse.

So lief die Premiere in Neustadt

Bei der Premiere saßen die Zuschauer in der gut gefüllten Aula des Gymnasiums Neustadt erwartungsvoll auf ihren Plätzen: Schauspieler erscheinen auf der Bühne – doch ein klassisches Theaterstück gibt es nicht. Stattdessen beginnt ein Spiel mit dem Publikum, das gleich zu Anfang für Lacher sorgt und sich durch den Abend zieht.

Bankräuber, Kaffeemaschine und Casting-Chaos

In der Sketch-Revue, die sich die Theatergruppe unter der Leitung von Martin Bossert dieses Jahr erarbeitet hat, „läuft einiges aus dem Ruder“: Ein Bankräuber bekommt statt der geforderten Beute Lektionen in Deutscher Grammatik. Eine smarte Kaffeemaschine gibt alles Mögliche von sich, nur keinen Kaffee. Und eine Casting-Agentin verzweifelt beinahe an Schauspielkandidaten – bis ihr am Ende doch noch eine zündende Idee kommt.

Die Darsteller haben sichtbar Freude an ihren Rollen und den kurzen, absurden Geschichten mit Situationskomik. Das Publikum reagiert mit Gelächter und viel Applaus.

Reich-Ranicki aus dem Off – und weitere Szenen „aus dem Ruder“

Zwischen den Sketchen ertönt „verblüffend authentisch die Stimme von Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki aus dem Off“ – eingesprochen von einem Darsteller mit besonderem Sprachtalent. Dieser skurrile Erzählfaden führt von Sketch zu Sketch.

Nach der Pause geht es weiter mit einer Talk-Show, bei der durch einen Tausch der Studiogäste erneut einiges „aus dem Ruder läuft“. Dazu kommt eine Polizistin, die in der Nachtschicht eigene Prioritäten bei der Dienstpflicht setzt und von Anrufern fast in den Wahnsinn getrieben wird. Den Abschluss bildet eine „verkehrte Welt“, in der Mann und Frau in untypischen Rollen vor dem Fernseher landen – das Publikum erkennt die Pointe und amüsiert sich.

Wer dahintersteht

Die Sketche stammen aus der Feder von Thorsten Böhner. Das VHS-Ensemble unter der Leitung von Martin Bossert hat sich in der Region über die Jahre einen Namen gemacht, unter anderem mit mehreren Krimi-Komödien – zuletzt mit dem Stück „Mörderstund ist ungesund“.

WCN/rw – Zwischen Wahn und Sinn