Start Aktuelles Neue Fischklappe verhindert künftig Fischsterben in Großenheidorn-Strand

Neue Fischklappe verhindert künftig Fischsterben in Großenheidorn-Strand

Die neue Fischklappe verhindert künftig Fischsterben und schützt die regionale Tierwelt vor Sauerstoffmangel im Graben
Neue Fischklappe am Graben schützt die Tierwelt. Foto: Stadt Wunstorf

Wunstorf – Die neue Fischklappe in Großenheidorn-Strand verhindert künftig Fischsterben. Fische gelangen so nicht mehr in den Graben.

Fischsterben in Großenheidorn-Strand

In den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu Fischsterben in einem Nebenkanal in Großenheidorn-Strand. Aus bislang ungeklärten Gründen gelangten größere Fischschwärme aus dem Steinhuder Meer in den Graben und verendeten dort aufgrund von Sauerstoffmangel in großer Zahl. Um dieses wiederkehrende Problem dauerhaft zu lösen, fanden im vergangenen Jahr mehrere Gespräche mit der Region Hannover, dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, dem Grundstückseigentümer, dem Anglerverband und der Stadt Wunstorf statt.

Neue Fischklappe verhindert künftig Fischsterben

Als Ergebnis eines Ortstermins wurde die Installation einer sogenannten Fischklappe beschlossen. Diese spezielle Vorrichtung lässt Wasser aus dem Graben weiterhin ungehindert in das Steinhuder Meer abfließen, verhindert jedoch, dass Fische aus dem Meer in den Graben gelangen. Die Fischklappe wurde an der Einleitestelle im betroffenen Abschnitt bereits eingebaut.

Kostenübernahme und Zusammenarbeit

Die Kosten für die notwendige Kunststoffklappe werden vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser übernommen. Die Stadt Wunstorf finanzierte die Führungsschienen sowie den dazugehörigen Personalaufwand. Mit der neuen technischen Lösung soll künftig ausgeschlossen werden, dass Fische erneut in den Graben schwimmen und dort verenden. Die Stadt Wunstorf dankt allen beteiligten Institutionen für die konstruktive Zusammenarbeit zum Schutz der regionalen Tierwelt.

WCN/aw – Neue Fischklappe verhindert künftig Fischsterben