Landtagsabgeordnete Osigus absolviert Schnuppertag beim THW- Ortsverband Wunstorf

(Foto: THW Wunstorf)

Wunstorf – Informationsbesuche aus der Politik gehören für das Technische Hilfswerk (THW) zum festen Bestandteil. Als ehrenamtliche Katastrophenschutzorganisation des Bundes ist es eine Behörde und wird aus Steuergeldern finanziert.

Das gewählte Abgeordnete Hand anlegen, ist jedoch nicht die Regel. Die SPD-Landtagsabgeordnete Wiebke Osigus nahm an einem Grundausbildungsdienst beim Wunstorfer THW teil.

Nachdem Sie sich über die Aufgabe des THW und die Umsetzung der aktuellen Umstrukturierung, dem Rahmenkonzept, und die Rolle von Bund und Ländern im ehrenamtlichen Katastrophenschutz informiert hatte, schlüpfte die Landtagsabgeordnete selbst in die Rolle einer ehrenamtlichen THW-Helferin in der Grundausbildung.

An verschiedenen Stationen lernte Osigus, Seite an Seite mit ehrenamtlichen angehenden THW-Helferinnen und Helfern, einige Ausbildungssituationen kennen.

Gemeinsam mussten die Nachwuchskräfte mit einem Hebekissen mit Druckluft eine Last anheben, eine Beleuchtung sachgerecht aufbauen und das Füllen und den Verbau von Sandsäcken üben.

Die Abgeordnete konnte ebenfalls hautnah Einblicke in die parallel stattfindende Funkübung der Rettungskräfte der Region Hannover bekommen und selbst einige Funksprüche abgeben.

Im Dialog mit den THW-Helferinnen und Helfern zeigte Osigus sich besorgt über den Stand des Neubaus einer neuen THW-Unterkunft.

Durch die sehr alte Bausubstanz und die zu beengten Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße in Wunstorf wird seit sieben Jahren nach einer zukunftsfähigen Alternative gesucht. Mit einem Grundstück im Industriegebiet Süd ist bereits ein neuer Standort gefunden.

Jedoch ist der Prozess zwischen der Vielzahl an beteiligten Behörden für die ehrenamtlichen THW-Angehörigen nicht transparent und Blockaden werden nicht erkannt. So verzögert sich die Baumaßnahme seit vielen Jahren und die Hoffnungen sinken.

Die Landtagsabgeordnete Osigus sagte den ehrenamtlichen THW-Helferinnen und Helfern ihre Unterstützung zu, sich auch an ihre Kollegen aus dem Bundestag zu wenden und sich für das herausragende Engagement der ehrenamtlichen Katastrophenschützer einzusetzen.

WCN/kk