Wunstorf – Eine Stunde weg: Am 29. März 2026 startet die Sommerzeit. Warum das so ist, warum sich nichts ändert, Tipps gegen Müdigkeit.
Eine Stunde weg – das passiert in der Nacht
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 29. März 2026, erfolgt die alljährliche Umstellung auf die Sommerzeit. Um 2:00 Uhr morgens werden die Uhren um eine Stunde vorgedreht, sodass es dann 3:00 Uhr ist. Die Nacht wird also um eine Stunde verkürzt.
Warum es die Sommerzeit gibt – und warum gestritten wird
Die Sommerzeit wurde in Deutschland 1980 eingeführt, ursprünglich mit dem Ziel, Energie zu sparen. Experten des Umweltbundesamtes stellen diesen Effekt allerdings infrage: Zwar werde abends weniger Licht benötigt, dafür müsse im Frühjahr und Herbst morgens mehr geheizt werden.
Obwohl das EU-Parlament bereits für ein Ende der Zeitumstellung gestimmt hat, konnten sich die Mitgliedstaaten bisher nicht auf eine gemeinsame Regelung einigen. Hintergrund ist die Sorge vor einem Flickenteppich aus verschiedenen Zeitzonen in Europa.
Tipp gegen Müdigkeit: Mini-Jetlag abfedern
Weil die Umstellung den Biorhythmus stören kann – ähnlich einem Mini-Jetlag – empfehlen Experten von Stiftung Warentest und dem Handelsblatt, schon in den Tagen davor etwas früher ins Bett zu gehen.
Ausblick: Wann die Uhren wieder zurückgehen
Die nächste Zeitumstellung erfolgt am Sonntag, den 25. Oktober 2026: Dann werden die Uhren um 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt, die Normalzeit beginnt wieder. Trotz der anhaltenden Diskussionen über die Abschaffung bleibt es vorerst beim halbjährlichen Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit.















